Fendant

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Der Walliser Fendant
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Der Walliser Fendant

Die Rebsorte

Der Fendant und seine Rebsorte, der Chasselas oder Gutedel, tragen viel zum Image, zur Identität und Kultur der Schweiz im weitesten Sinne bei. Der Name Fendant geht auf die Besonderheit dieser Sorte zurück, dass Haut und Fleisch der reifen Beere sich auf Fingerdruck spalten, ohne dass der Saft ausläuft. Anders verhält sich die Giclet genannte Chasselas-Varietät, deren Beerenfleisch verspritzt.

Die Fendant- beziehungsweise Chasselasrebe wird im ganzen Weinbaugebiet des Wallis kultiviert, wo sie mehr als 20% der Bestockung ausmacht. Im vergangenen Jahrzehnt wurden im Wallis jährlich durchschnittlich 13,2 Millionen Kilo Chasselas geerntet, was einer Produktion von 10,6 Millionen Liter Fendant entspricht. Während diese Rebsorte in den meisten Weinbauländern als Tafeltraube angebaut wird, schätzt man sie in der Schweiz als frischen, fruchtigen und feinen Weisswein für den Apéro und bei Tisch.

Habitus

Die Chasselas- oder Gutedeltraube ist leicht zu erkennen: kupferfarbige Knospen, mittlere bis grosse, kompakte Trauben, runde, gelbgrüne Beeren, die sich an der Sonne goldbraun verfärben. Die Lese findet von September bis Oktober statt.

Der Walliser Fendant

Der Wein

Der Chasselas, im Wallis Fendant genannt, ergibt in unseren Klimabedingungen fruchtige, bukettreiche Weine mit den verschiedensten Gehaltsgraden. Die Qualitäten des Fendants konzentrieren sich in den sekundären, aus der Fermentation hervorgehenden Aromen sowie den tertiären Aromen, die von der Reife der Beeren und der Bodenbeschaffenheit abhängen.

Bei der Vinifizierung ist es wichtig, dass man die Besonderheiten des Terroirs beachtet. Je nach Standort und Mikroklima können im Fendant fruchtige, florale, mineralische oder leicht süsse Noten vorherrschen. Grosse Jahrgänge entfalten nach fünf bis zehn Jahren Lagerung Honig- und Nussaromen sowie eine sämige Textur, die dem Wein einen ausgeprägten Charakter verleihen

Wann und wie geniessen?

Der Fendant wird in erster Linie als Aperowein geschätzt, passt jedoch auch ausgezeichnet zu Gerichten wie gebackenem oder gegrilltem Fisch und selbstverständlich zu Käse, insbesondere Raclette und Fondue.

"Ein echter Aperitifwein regt den Appetit an, ohne ihn jemals zu befriedigen."